Es ist mittlerweile kaum noch eine Nachricht wert, dass die SVP (Südtiroler Volkspartei) ihre liebe Not hat, nicht nur ihre Wähler/innen bei der Stange, sondern überhaupt den Kontakt zu den selben Wähler/inne/n zu halten.

Dass die SVP aber offensichtlich größere Schwierigkeiten hat, ihre nach und nach schlechteren Wahlergebnisse richtig einzuordnen, ist doch immer wieder überraschend.

Es wäre ja noch verständlich, dass das Erreichen einer, sei es auch knappen absoluten Mehrheit (das stets erklärte Wahlziel der SVP) zu großer Freude und dementsprechendem Dank führt.

Was aber macht die SVP nach eindeutigen Wahlniederlagen (Verlust der “Absoluten”)?

Italienische Parlamentswahlen (Abgeordnetenkammer), 13./14. April 2008, 44,3% (-9,1% gegenüber den vorhergehenden Parlamentswahlen) – SVP-Plakatierung:

Südtiroler Landtagswahlen, 26. Oktober 2008, 48,1% (-7,5% gegenüber den vorhergehenden Landtagswahlen) – SVP-Plakatierung:

Die SVP sagt also “Danke!”, und wir antworten “Bitte, gern geschehen!” …

… und beim nächsten Mal gerne wieder!

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