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Über die Qualität der jüngeren Beiträge im Wochenmagazin ff wurde in diesem Blog bereits geschrieben, und das Urteil fiel bekanntlich nicht sehr schmeichelhaft aus.
Jedoch kann in der Vielzahl magerer Beiträge auch einmal ein guter Artikel gelingen, und so muss ich zugestehen, dass der Leitartikel von Norbert Dall’Ò in ff No. 48 vom 27. November 2008 (“Auf der Suche nach Luis Obama”) sich angenehm von der üblichen Katzbuckelei abhebt und einige treffende Aussagen enthält.

ff - Wochenmagazin | 2008-11-27

Interessantes Detail: Norbert Dall’Ò bedient sich im betreffenden Leitartikel – veröffentlicht am 27.11.2008 – einer Wortwahl, die jener in meinem Post “Ein schwacher Durnwalder” – veröffentlicht am 15.11.2008 – sehr ähnelt, etwa wenn dort steht “Durnwalder zeigt … weder Mut noch Fantasie”, oder “dass in Südtirol weitergewurstelt wird wie bisher”.

Da kann ich nur sagen: Die derzeitige redaktionelle Linie des Wochenmagazins ff und dessen Chefredakteurs Dall’Ò trifft zwar selten den Nagel auf den Kopf, doch wo sie recht haben, haben sie recht!

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Wie im übrigen Italien geht auch in Südtirol die Unterschriftensammlung gegen das sog. Lodo Alfano mit großem Erfolg weiter.

Das “Lodo Alfano” genannte Staatsgesetz sieht bekanntlich die Immunität vor zugunsten des Ministerpräsidenten und der anderen 3 höchsten Staatsämter, deren Inhaber während ihrer Amtszeit strafrechtlich nicht belangt werden dürfen, auch nicht für gewöhnliche Verbrechen wie etwa Diebstahl, Vergewaltigung oder Mord. Dies steht in klarem Widerspruch zum Artikel 3 der Verfassung, laut welchem das Gesetz für alle gleich ist (“Tutti i cittadini … sono eguali davanti alla legge.”). Deshalb sammelt Italia dei Valori Unterschriften für ein Referendum, mit dem dieses skandalöse Gesetz – das offensichtlich vor allem Herrn Silvio Berlusconi vor weiteren Gerichtsverfahren “schützen” soll – wieder abgeschafft werden kann.

In Südtirol hat Italia dei Valori am 11. Oktober mit der Unterschriftensammlung begonnen, und bis Mitte Dezember sind weitere Termine in verschiedenen Orten geplant (siehe Auflistung weiter unten). In den lokalen Medien – wo auch die jeweiligen Termine veröffentlicht werden – sind mehrere Berichte darüber erschienen, wie z.B. in der Tageszeitung “Alto Adige” vom 23.11.2008.

Johann Gruber (li.) beim Unterschriftenstand | Foto: “Alto Adige”

Die Unterschriftensammlung wird neben Italia dei Valori auch von anderen Parteien und Gruppen unterstützt. Einer der prominenten Unterzeichner ist SVP-Senator Oskar Peterlini, der am 22. November der schlechten Witterung getrotzt und in Bozen unterschrieben hat.

Bozen, Italienallee, 2008-11-22 | Rechts Sen. Oskar Peterlini, neben ihm stehend Enrico Gretter, Sergio Fedele, Christian Dorigatti, Daniela Mostura (v.r.).

Die weiteren Termine für die Unterschriftensammlungen:

– Sa. 29. November, BOZEN, Freiheitsstraße bei Euronics, 9.30 – 13.00 Uhr

– Sa. 29. November, MERAN, Kornplatz, 9.30 – 13.00 Uhr

– Sa. 6. Dezember, BOZEN, Talferbrücke Quireinerseite (Gazebo), 9.30 – 13.00 Uhr

Shortlink: http://wp.me/pdCW4-3T

Nachtrag zum Kommentar zu den Ergebnissen der Landtagswahlen 2008 und zur Wahlschlappe der Un-Mehrheitspartei SVP.

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Der 26. Oktober 2008 war ein historischer Tag für Südtirol, der Tag, an dem endlich ein Hauch von echter Demokratie zu spüren war, weil eine nach Parteibuch regierende und den Bürger/inne/n entfremdete SVP weit unter die 50%-Marke bugsiert wurde und weil deren Leithammel und (Noch-)Landeshauptmann Durnwalder eines seiner schlechtesten Vorzugsstimmenergebnisse eingefahren hat (wie man seiner finsteren Miene nach der Stimmenauszählung entnehmen konnte, hatte sich der als eitler Gockel bekannte Polit-Dinosaurier allen Ernstes deutlich mehr Stimmen erwartet – was an sich schon genügen würde, ihn als weltfremd zu entlarven, ganz abgesehen von seiner mehrfach gemachten Aussage, wonach das größte Problem der Südtiroler/innen jenes sei, dass es ihnen zu gut gehe).

Dolomiten | 2008-11-15

L. Durnwalder | Bild: “Dolomiten” 2008-11-15

Dabei hätte die Volks-Watschn noch viel schallender ausfallen können, aber: wieder haben, unglaublich aber wahr, ein paar Tausend “Italioten” SVP und – noch schlimmer – Durnwalder gewählt. Man muss sich das vorstellen: der selbsternannte “Presidente di tutti” bezeichnet Österreich als sein “Vaterland” und schaut verächtlich auf Italien, seine Partei verwehrt den “Italienern” die Mitgliedschaft, denn sie sei die Partei der Deutschen und Ladiner, aber “wählen” dürfen sie auch die “Italiener” … und einige von diesen tun dies tatsächlich! Oh sancta simplicitas!

Abgesehen davon ist als positiv zu vermerken, dass zu den Nicht-Gewählten auf der SVP-Liste Leute wie die eingebildete (und jetzt eingeschnappte) Männerhasserin Julia Unterberger, der doppelgleisige Handwerkerverbands-Direktor Hanspeter Munter, die Absenzlerin Martina Ladurner, der Welsberger Beton-Bürgermeister Friedrich Mittermair oder der affektierte Theater-Schnösel Manfred Schweigkofler (Allerletzter mit mickrigen 911 Vorzugsstimmen) gehören.

Auch hat sich erwiesen, dass in Südtirol mit Wahlwerbung im Internet kaum Stimmen zu holen sind: so hat etwa Markus Lobis von den Grünen, wiewohl unermüdlicher Blogger und als solcher auch in den Printmedien präsent, eher schlecht abgeschnitten, und der Kandidat der Un-Mehrheitspartei Manfred Schweigkofler, der fast ausschließlich auf das weltweite Netz gesetzt hat (durchaus professionell, er ist ja vom Fach), ist abgeschlagen an letzter Stelle seiner Liste gelandet.

Wahlwerbung für einen starken Durnwalder (LOL)

Wahlwerbung für einen “starken Durnwalder” (LOL)

Es stehen uns in Südtirol also weitere 5 düstere Jahre (wahrscheinlich) bevor, in denen ein noch schwächerer “Froschhauptmann” dahin wursteln wird: egomanisch, parteilich, verstockt, einfallslos, weltfremd, eben Durnwalder. Aber es gibt ja noch die Vorsehung …

Commento ai risultati delle elezioni per il Consiglio provinciale dell’Alto Adige del 26 ottobre 2008

Ora che i risultati delle elezioni sono definitivi – anche se su di loro pende la scure di possibili ricorsi a causa del mancato rinvio per allineamento alle correlate elezioni del Trentino -, è possibile trarrne alcune conclusioni che, nel loro insieme, possono senz’altro considerarsi positive.

Intanto però un breve riepilogo dei dati e fatti:
1. l’SVP, partito di maggioranza ormai solo più relativa, è sceso abbondantemente sotto il 50%, nonostante una pubblicità enorme e la campagna elettorale tutta incentrata sul capolista e Presidente di Giunta Durnwalder (sempre attaccato alla poltrona, in barba alle sue dichiarazioni pre-elettorali secondo cui si sarebbe dimesso in caso di sconfitta dell’SVP);
2. lo stesso Durnwalder ha perso moltissimi consensi (da 110.000 a 97.000 ca.), e tale crollo è tanto più eloquente se rapportato agli immensi mezzi (stimabili in almeno 1 milione di Euro) tirati in campo per “salvarlo”, tra cui spicca l’iniziativa, sponsorizzata dall’industriale Michael Seeber (gruppo Leitner), denominata “Noi per Durnwalder” e consistente in una spasmodica campagna pubblicitaria a favore di Durnwalder da parte di testimonial “famosi”, come p.es. lo scalatore estremo Reinhold Messner;
3. i “Freiheitlichen” – partito “tedesco” nazional-liberale ispirato all’omonimo partito austriaco di Jörg Haider, recentemente morto in un incidente automobilistico – hanno quasi triplicato consensi e seggi (da 2 a 5) cavalcando l’onda xenofoba che banalmente indica nei cittadini esteri la causa di tutti i mali e, sfruttandoli come capro espiatorio, attribuisce loro la colpa per la situazione economica sfavorevole del momento;
4. l’altro partito “tedesco” di estrema destra, la “Union für Südtirol“, elencato comunemente tra i perdenti, in realtà è uscito rafforzato visto che, all’unico seggio “salvato” dalla stessa Union, sono da aggiungere i 2 seggi ottenuti dalla “Süd-Tiroler Freiheit” quale frammento del partito nato dalla scissione avvenuta 2 anni fa per motivi più che altro personali ed egoistici;
5. i Verdi hanno perso molti consensi, nonostante l’unione elettorale con una parte delle Liste civiche (l’altra parte si è candidata autonomamente – ed invano – col nome di “Bürgerbewegung”), ottenendo solo 2 seggi, a dimostrazione del fatto che alle precedenti elezioni del 2003 il 3° seggio era stato conseguito solo grazie all’unione elettorale col DPS;
6. il “Popolo della Libertà” ha perso 1 dei 4 seggi ottenuti cinque anni fa (AN ne aveva 3 e FI ne aveva 1), ma rimane la prima forza tra i partiti “italiani”;
7. i partiti “italiani” di centro-sinistra, questa volta riuniti nel PD (Partito Democratico), hanno in sostanza confermato i 2 seggi già ottenuti cinque anni fa, pur perdendo parecchi voti (dal 7,5% al 6,0%);
8. la Lega Nord, ribattezzata per l’occasione “Lega Nord Südtirol“, è entrata per la prima volta nel Consiglio provinciale, ottenendo il 2,1% dei voti;
9. il partito “italiano” di estrema destra Unitalia ha ottenuto nuovamente 1 seggio, grazie all’aumento delle preferenze dall’1,5% all’1,9% che gli ha consentito di superare Italia dei Valori per appena 680 voti.

Elezioni Consiglio Provinciale Alto Adige 2008 | Risultati

Veniamo ora ad una analisi dei risultati evidenziandone alcuni aspetti salienti.

a) Checché se ne dica – ed è questo secondo me il dato più positivo delle elezioni in parola -, l’SVP ha perso per la prima volta la maggioranza assoluta in Consiglio provinciale, dopo che nelle più recenti elezioni non amministrative aveva già subito sconfitte analoghe (sia nelle elezioni per il Parlamento europeo del 2004 che in quelle per il Parlamento italiano del 2008 era scesa abbondantemente sotto il 50%). Evidentemente anche gli elettori più ligi e fedeli alla “stella alpina” si sono stufati dell’atteggiamento antidemocratico, dell’arroganza, del clientelismo e dell’abuso di potere che contraddistinguono quel partito, specie da quando ne è a capo Durnwalder. Che poi la maggior parte dei voti persi dall’SVP sia andata alla destra estremista (Freiheitlichen e Süd-Tiroler Freiheit) non mi pare preoccupante, sia perché si tratta principalmente di voti di protesta, sia perché quella destra conta comunque poco politicamente e tornerà presto a scendere nei consensi elettorali, secondo una parabola già segnata dai loro “gemelli” in Austria (il più sopra citato partito di Haider).

b) A differenza di quanto sostenuto da qualcuno, secondo me i risultati in questione dimostrano che i consensi non si possono comprare: lo dimostra il dato più che deludente dell’SVP e del loro capolista Durnwalder i quali, nonostante l’impiego di mezzi finanziari quasi illimitati, hanno perso il 13% degli elettori (infatti, il calo di 7,5 punti percentuali – dal 55,6% al 48,1% – corrisponde in termini assoluti a quasi -13%); lo dimostra il fatto che il candidato dell’SVP Hanspeter Munter, direttore dell’Associazione artigiani e da sempre tra coloro che spendevano di più in campagna elettorale, è rimasto ampiamente fuori dalla rosa degli eletti; e tale conclusione non è nemmeno contraddetta dal fatto che tra le fila dell’SVP sia stato eletto il “betoniere” Christian Egartner: infatti, se è vero che questi abbia “investito” in campagna elettorale qualcosa come mezzo milione di Euro – rimanendo secondo solo a Durnwalder in favore del quale è stato speso più del doppio -, è anche vero però che lo stesso Egartner ha saputo “guadagnarsi” i consensi con una forte presenza personale sul territorio e con degli slogan – in parte mutuati dai Freiheitlichen – con un forte impatto sulla popolazione.

c) La presenza su Internet in Alto Adige non paga, fatto che conferma l’arretratezza tecnologica della nostra Provincia e la scarsa propensione all’uso delle nuove tecnologie della (maggioranza della) popolazione. Infatti, i candidati che hanno fatto campagna elettorale principalmente su Internet (es. Markus Lobis dei Verdi o Manfred Schweigkofler dell’SVP) hanno ottenuto relativamente pochi voti, mentre ha “reso” molto di più la forte presenza fisica sul territorio (es. i Freiheitlichen o Christian Egartner dell’SVP). Ciò ovviamente non significa che l’utilizzo del Web sia inutile, ma conferma che in Alto Adige siamo ancora lontani da quei paesi più evoluti dove le elezioni si decidono (anche) su Internet.

d) La maggioranza dell’SVP in termini di seggi (18 su 35), mantenuta per un pelo (6.601 “resti” contro i 5.009 di Italia dei Valori, primo dei Partiti rimasti senza seggi), è stata ottenuta ancora una volta grazie ai voti di quegli italiani, noti come “italioti”, che hanno votato per l’SVP o, peggio, per Durnwalder. Ogni commento in proposito appare superfluo.

Infine due parole sul nostro Partito Italia dei Valori, rimasto purtroppo escluso dal Consiglio provinciale per una manciata di voti.

Lasciando agli Organi del Partito un’analisi più approfondita di quella che sicuramente dev’essere definita una sconfitta tanto amara quanto inattesa, mi pare comunque possibile sin d’ora evidenziarne alcune cause:
i) la campagna elettorale è stata tutta incentrata sul capolista Luigi Cigolla il quale, seppure senza dubbio dotato di “mani pulite” (come evidenziato da Antonio Di Pietro), non ha ovviamente saputo trasportare quell’aura di novità che è propria di IdV;
ii) i candidati di lingua tedesca (tra cui il sottoscritto) non hanno avuto la possibilità di mostrarsi agli elettori (p.es. nelle trasmissioni in lingua tedesca della RAI Sender Bozen), perdendo così molti potenziali elettori tra la popolazione di lingua tedesca, come dimostra anche la cartina sopra riportata che evidenzia buone percentuali di consensi nei centri urbani ma risultati deludenti in periferia (con popolazione in maggioranza di lingua tedesca);
iii) Italia dei Valori è passata come Partito “italiano” (anche a causa di quanto appena evidenziato sub ii), mentre dovrebbe mostrarsi come movimento (non già interetnico come i Verdi bensì) non etnico, visto che si batte per delle cause che riguardano tutti i cittadini e le cittadine senza distinzione alcuna, e men che meno “etnica” o “linguistica”. E che la “non etnicità” sia ormai non più una prerogativa dei Verdi ma sia anzi ben vista da buona parte dell’elettorato locale, è dimostrato dal risultato ottenuto dalla Lega che ha schierato tra i suoi candidati di punta sia italiani/e che tedeschi.

Shortlink: http://wp.me/pdCW4-2W

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