… so beginnt ein Leserbrief, der im Wochenmagazin ff vom 22. Januar 2009 veröffentlicht wurde und der treffend die gegenwärtige Malaise der Durnwalder-SVP beschreibt. Mein Kompliment geht an den Autor des Leserbriefes, Jörg Bauer aus Algund, und meine Solidarität geht an jene Mitbürger/innen, die wegen Durnwalders verkorkster Politik darben. Hier nun der Leserbrief im vollen Wortlaut.

ff - Wochenmagazin | Leserbriefe 2009-01-22

ff - Wochenmagazin | 2009-01-22

Die Obmann-Frage

Titelgeschichte in ff 03/09 über das Gerangel in der SVP um die Macht

Es ist ein andauerndes, arges Debakel in der SVP: In Lethargie und Hörigkeit verschanzt man sich hinter dem Allmächtigen. Alle Verantwortung lastet auf IHM, dem Macher – ER allein soll es richten. ER allein herrscht uneingeschränkt über Ressourcen, Richtungen, Kompetenzen, Personalien; durch seine Intrige samt Postenschacher zugunsten von Rechtsaußen ist die (neue) alte Landesregierung ins Amt gepusht worden; und Parteiexponenten sowie Parteipresse nennen es „Rochade des LH“, anstatt sich öffentlich zu entrüsten darüber, mit welch perfider Rücksichtslosigkeit ER die 4 gewählten neuen Mandatare aus den eigenen Reihen mundtot gemacht und ausgebootet hat. Wer zu sowas fähig ist, der sollte kompromisslos als Erster von Bord!
Der eindeutige Wählerruf nach politischer Erneuerung, nach mehr Volksnähe und Transparenz, nach konsequentem Rückbau der politischen Verschwendung zugunsten einer nachhaltigen Sozialpartnerschaft im Lande wird mit Durni&Co. nicht respektiert. Seine Machtgier ist den Lobbies verpflichtet – dafür ist ihm weiterhin jedes Mittel recht – und der größte Teil der Bevölkerung wird weiter darben. Diese Tendenz mitzutragen – ohne demokratische Gegensteuerung – dies ist die fehlende Verantwortung seitens der SVP, deren Glaubwürdigkeit und Vertrauensverlust unaufhaltsam fallen.

Jörg Bauer, Algund

Shortlink: http://wp.me/pdCW4-5p

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